Beulen im Tank

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Beulen im Tank

Beitragvon M-C » Sonntag 14. März 2010, 12:25

Hallo zusammen,

derzeit mache ich eine Laverda LZ125 - mit Zündapp-Motor - wieder flott. Der Tank ist von Hause aus nicht verchromt sondern lackiert. Allerdings hat er vier kleinere Beulen. Die Beulen haben keine Kanten, so dass man sie wahrscheinlich wieder herausdrücken oder -ziehen kann.

Meine Frage: hat jemand Erfahrungen mit dem Entfernen von Beulen aus Tanks? Für Tipps wäre ich dankbar.
M-C
 


Beitragvon Franx » Sonntag 14. März 2010, 12:45

Moin MC,es kommt immer drauf an,wie tief die Beulen sind :mrgreen:

Kleinigkeiten wie bei meiner GT 250....

Bild

sieht man später dann überhaupt nicht mehr. Abee wie gesagt,spachteln ist net grad spachteln,wie auch lacken net grad lacken ist .
Da sollte schon Erfahrung und die richtigen Mittlchen des Lackers vorhhanden sein !! Ansonsten bei Beule im Tank.de mal anfragen,
so teuer ist der nicht. Privat kenn ich leider keinen,der Tanks entbeult,sonst ja alle möglichen Spezies :sad:

Gruss franx
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Beitragvon M-C » Montag 15. März 2010, 19:57

Hallo Franx,

schon ´mal vielen Dank für die Adresse. Hier im Ruhrgebiet habe ich auch noch einen gefunden ( www.motorradtank-bochum.de ). Vielleicht hat ja jemand schon selber Beulen aus dem Tank gezogen. Dies müsste eigentlich möglich sein. Ich suche nur noch nach geeigneten Mitteln, z.B. Kunststoffpilze o.ä. zum Aufkleben von außen, die man anschließend einfach abschneidet bzw. wegpoliert.
M-C
 


Beitragvon admin » Dienstag 16. März 2010, 00:20

Hey MC,
wir haben das im Werk mit modernsten Mitteln probiert,kannste
vergessen.Heutige Autobleche sind wie Buterbrotpapier,ein alter Tank
ist da wie ne Panzerplatte gegen.Ich will mir mal von Ralle 1 bis 2
zerdellerte Tanks besorgen,ein Kollege aus der Fachabteilung will zu
Haus mal was probieren. Aber,wie gesagt,das dauert,zum drücken
brauchst du halbe Brecheisen,und kein 8 und 10mm Federstahl??

Gruss franx
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Beitragvon M-C » Dienstag 16. März 2010, 19:58

Hallo Franx,

berichte doch ´mal, was aus Euren Versuchen geworden ist.
Ich werde auch noch ein bißchen rumexperimentieren. Was sehen, was draus wird.
M-C
 


Beitragvon roman » Mittwoch 24. März 2010, 11:19

schau mal bei dem link etwas weiter unten die bilderklährung.

http://cgi.ebay.at/Spotter-Spot-P3504-4 ... 3a4788289d

mein papa war autospengler bei steyr fiat und so hab ich das noch in erinnerung wie er vor ca 25 jahren noch beulen mit so nem ding rausgeholt hat.
hab das alte gerät zwar eher wie ne grössere elektrische nietenzange in erinnerung aber egal, prinzip war das selbe, das gerät hat nen stift aufgeschweißt, den ich auch irgendwie wie ne umgedrehte niete in erinnerung habe und mit gleithammer wurde mit vorsichtigen schlägen das blech langsam rausgeholt. danach stift abgeflext, plan geschliffen, verspachtelt usw usw.
wurde überall angewendet wo man von innen nicht dazu kam, schweller, bleche über nem träger bzw ner versteifung oder wie das zeugs heißt.


so ein ding müsste eigentlich noch in jeder älteren autospenglerei rumkugeln denke ich.
von der blechdicke kanns kein problem geben, wurde auch bei den alten steyr lastwagen angewendet und die hatten sicher ein dickeres blech als ein zapptank.
währ zu mindestens mal ne frage in so ner kleinen alten autowerkstatt mit spengler wert denke ich, bei nem arbeitsaufwand von 10 minuten nimmt der sicher kein vermögen.

mfg
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Beitragvon M-C » Freitag 26. März 2010, 10:16

Hallo Roman,

vielen Dank für den Hinweis. So etwa hatte ich mir die Angelegenheit auch vorgestellt.
Der Lackierer meines Vertrauens hat den Tank mittlerweile gespachtelt, da die Beulen nur sehr gering waren. Er gibt mir eine Garantie darauf, dass alles hält. Schaun ´mer mal.
M-C
 


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