vmaxz3 hat geschrieben:na denn...aber bei diesen Zündapp Motoren bildet sich dann definitiv eine Ölpfütze und es wird sogar leicht nach Benzin riechen...wo soll das Zeug auch anders hin, wenn der Dichtring kaputt ist und die Vorverdichtung läuft nunmal über das Kurbelgehäuse
Stephan B.
Sorry Stefan aber das was Du schreibst ist völlig unlogisch.
Den ich denke auch der Zündapp Motor hat einen doppellippigen Wellendichtring.
Die innere Lippe sorgt dafür das kein Überdruck aus dem KG gedrückt wird und der äußere,das keine Luft ins KG gesaugt wird.
Wenn die äußere Lippe defekt ist wird trotzdem kein Tropfen rauslaufen,solange die innere Lippe I.O. ist.
Meine KW DIchtringe bekommen auch Limaseitig einen schöne Heißlagerfettfüllung,das schmiert die äußere Lippe zusätzlich und der Dichtring hält damit ewig.
Das Problem ist hier nicht wie viel ein Motor gelaufen ist,das Alter ist entscheident.
Dichtringe die 30 Jahre oder älter sind,sind grenzwertig.
Ich tausche bei jedem meiner Motoren alle Dichtungen,Kupplungsreibscheiben aus selbst wenn sonst alles I.O.ist.
Und wenn ich dann schon dran bin wird alles gemacht.
Ich hatte auch schon Motoren da gabe es eine Überraschung,trotz wenig Kilometer hat agressiver Sprit oder was immer,den Kurbelwellenlagerkäfig zerlegt.
Dieser RS Motor hatte 24000 Km runter und war pleuellagermäßig fast neuwertig und Kurbelwellenaxialspiel war im Neuzustand.(Siehe unten)
Ich hatte schon Kurbelwellen die sich super anfühlten,nach dem ausseinader Pressen,kam ein angerostetes Nadellager zum Vorschein,das jämmerlich verreckt wäre.
Den Dichtring an der Getriebeausgangswelle z.b. kann man wirklich drin lassen,wenn er noch dichtet.
Aber KW-Dichtringe sind nach diesen Jahren Schrott.
Wie gesagt soll jeder machen wie er will,aber ich weiß nach meiner Aktion für mich ,das alles im grünen Bereich und keine Überraschungen kommen.
