Wellendichtringe für 284er KS 50 Motor

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Beitragvon Wolfgang O. » Samstag 14. November 2009, 13:28

Meines Wissens nach sind Viton-Ringe lediglich beständig gegen andere Medien, solange Du nicht z.B. Esther o.ä. Flüssigkeiten fahren willst glaube ich nicht dass ein Wechsel etwas bringt. Oder hat es einen anderen Griund weshalb Du Viton einbauen möchtest?
Gruß
Wolfgang

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Beitragvon Jürgen 517 » Samstag 14. November 2009, 13:44

wenn du so fragst solltest du die Simmerringe besser von jemanden montieren lassen der was davon versteht.
Jürgen 517
 


Beitragvon Andreas » Samstag 14. November 2009, 17:09

:twisted: Aber ich gebe Jürgen Recht. :idea:
Bitte nicht falsch verstehen,aber bei solchen Sachen sind maschinebautechnische Kenntnisse Vorrausetzung. :!:
Logischer Weise soll jeder Dichtring vor dem Zusammenbau geschmiert werden.
Und doppellippige Radialwellendichtringe bekommen vor der Montage eine Füllung mit Heißlagerfett. :cool:

In eigener Interesse würde ich mir Jemand in Deiner Region suchen, der Dir da zur Hand geht.
Denn sonst kommt später envetuelle das böse Erwachen und es wird richtig teuer.
Den bei z.b. einer nicht fachgerechten Montage eines Wellendichtrings,kann vom Gehäuse ein Span abgeschabt werden,der dann zu einem Lagerschaden führen kann. :shock:
Andreas
 


Beitragvon vmaxz3 » Samstag 14. November 2009, 17:23

Hallo,
ich würde da nicht so eine Wissenschaft draus machen...die Welle leicht schmieren und dann vorsichtig und gleichmäßig aufschieben bzw. drücken...und gut isses. Man muß nur darauf achten, die Dichtlippen nicht mechanisch zu verletzen, sonst dichten sie eben nicht mehr.
Ansonsten ist das wirklich kein Hexenwerk und es ist eigentlich schwieriger die alten rauszupopeln als die neuen zu montieren.
Grüße
Stephan B.
vmaxz3
 


Beitragvon Pello120 » Samstag 14. November 2009, 18:03

Hallo Jens.Wäre das etwas für dich?
Gruss Marco
http://cgi.ebay.de/Simmerring-20x30x7mm ... 3a54c6bfd9
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Beitragvon vmaxz3 » Samstag 14. November 2009, 20:16

Hallo nochmal,

ich weiss i.M. die Maße nicht genau, aber die stehen meiner Meinung nach in der Ersatzteilliste.
Wichtig ist eigentlich ausser den Maßen nur, ob er in beide Richtungen dichten soll oder nur in eine Richtung. Bilder von der Montage (Richtung der Spiralfeder etc.) sind in einigen Foren gepostet. Ich habe für meine KS 125 WC einen aus dem Schraubenfachhandel gekauft, zweiseitige Dichtung und Vitonqualität, Kostenpunkt ca. 5 €.
Grüße
Stephan B.
vmaxz3
 


Beitragvon Quickly-Heizer » Samstag 14. November 2009, 20:43

Hallo,

bei der Kurbelwelle muß für einen Zündapp-Motor(bei Kreidler übrigens auch)unbedingt auf die doppellippige Ausführung der Wellendichtringe geachtet werden. Diese Ausführung sind leider mittlerweile eher schwer zu bekommen. Von Herstellern wie KACO oder SIMRIT wird der Preis bei ca. 5-6€ liegen. Abmessungen nur für die Kurbelwelle sind:

- 15 x 24 x 7

- 17 x 28 x 7


Gruß

Bernd
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Beitragvon Wolfgang O. » Samstag 14. November 2009, 21:44

Normalerweise kaufe ich meine Wellendichtringe bei einem Kugellagerhändler (in Würzburg z.B. Fa. Schwarz, SKF), da bekommt man als Privatmann die Sachen noch am günstigsten. Sollte es sich aber um spezielle Ausführungen handeln, so solltest Du besser ein Muster mitnehmen. Habe bislang aber meist Radlager oder Wellendichtringe für einfache Anwendungen dort gekauft, wie es bei Si-Ri für KW aussieht kann ich aus dem Stegreif nicht sagen.

Meine Kenntnisse bezgl. dem Viton-Material beruhen auf Kenntnissen aus der Hydraulik, wegen Temperaturbeständigkeit bzw. mögl. Max-Drehzahlen bei Si-Ri. müsste man sich schlau machen.
Gruß
Wolfgang

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Beitragvon Andreas » Sonntag 15. November 2009, 16:06

:smile: Das mit der Bauform ist auch so eine Sache,jeder Hersteller,verwendet da seine eigenen Kürzel.
Aber Fakt ist,das die KW Wellendichtringe zwei Dichtlippen gegeneinander brauchen.
Da hier zwei Medien mit wechselnden Drücken voneinander getrennt werden müßen.
Auch müssen die Dichtlippen mit Federkraft beaufschlagt sein,also mit Feder an der Dichtlippe.
Die Version mit einer Dichtlippe und einem Abstreifer oder Staublippe ist hier unbrauchbar z.b. (BASL)
Also Freudenberg stellt diese Dichtringe in den Dimensionen nicht mehr her.
Aber KACO und diverse sehr gute japanische Firmen wie NAK Stellen diese noch her.
Bei KACO heißt die Ausführung z.b DFD.
Nur nicht jeder Normteilehandel hat mit alle Firmen eine Zusammenarbeit.
Oft ist es billiger die Dichtringe als Satz bei div. Ersatzteilhändler zu kaufen.
Von O-Ringen in Viton würde ich Abstandhalten oder erstmal ausprobieren.
Den meistens haben die eine andere Shorehärte als welche aus Standart NBR und dann klemmt die Welle oder der O-Ring wird bei der Montage abgeschert.
Auch sind O-Ringe aus Viton sauteuer,wenn der selbe aus NBR 7€ kostet,kann der Vitonring ein viellfaches mehr Kosten.
Es ist auch ein Irrglaube das Viton-O-Ringe immer grün sind.
Wir haben im Geschäft solche in verschieden Farben von grün,antrazit,schwarz,braun.
Aber das würde hier zu weit führen.
Andreas
 


Beitragvon Pello120 » Sonntag 15. November 2009, 23:08

Hi Jens,
hier wäre noch etwas für dich.
http://cgi.ebay.de/Simmerring-Wellendic ... 27ad13cea7
Marco
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Beitragvon Andreas » Sonntag 15. November 2009, 23:38

:!: Der ist Doch viel zu klein. :!:
Und wer weis wie alt Der schon ist.
Einer alleine wird nichts nützen. :lol:
Andreas
 


Beitragvon Pello120 » Sonntag 15. November 2009, 23:46

Andreas hat geschrieben::!: Der ist Doch viel zu klein. :!:
Und wer weis wie alt Der schon ist.
Einer alleine wird nichts nützen. :lol:

Der ist nicht zu klein.
Der kommt in die rechte Gehäusehälte für die Kurbelwelle.
Marco
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Beitragvon Andreas » Montag 16. November 2009, 00:00

:smile: Ich dachte mein Vorredner hat die Maße genannt und das waren Größere. :twisted:
Kenn mich mit Zündapp auch ehrlich gesagt nicht aus. :razz:
Bei den guten Kreidler 3-Gang Flory´s war halt die Kurbelwelle vom Florett drin und somit sind die da größer.
Ich vergesse immer wieder das die anderen deutschen Hersteller,so ein kunterbunter Wirrwarr über die Jahr hatten. :lol:
Andreas
 


Beitragvon Jürgen 517 » Dienstag 17. November 2009, 21:23

Ich gehe davon aus das man in der Montage Passgenaue Lehren Hatt di man nur anlegen mußte. Sowas hatten die Werkstätten auch, auf jedenfall für die Kurbelwelle. Außerdem ist man glaube ich mit dem Spiel sehr großzügig umgegangen.
Jürgen 517
 


Beitragvon Jürgen 517 » Mittwoch 18. November 2009, 11:21

Wie die genau aussehen kann ich nicht sagen ich weiß das auch nur von Erzählungen, gesehen habe ich so etwas noch nicht.
Jürgen 517
 

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